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Zum Geleit ...

Liebe Interessierte, liebe Gäste,
liebe Gefährtinnen und Gefährten auf dem Weg des Herzens,

ob Sie dem Wort des betagten Benediktinermönchs und weisen Kontemplationslehrers David Steindl-Rast zustimmen könnten? Auch in größten Schwierigkeiten dankbar zu sein, - vielleicht für etwas Kleines? Und kann im Danken für etwas Geringes Größeres erfahrbar werden?

Br. Davids Zugang zum geistlichen Leben ist das Horchen des Herzens, ein Weg der Achtsamkeit, der Stille. So bemerkt er: Die Mönche in den Klöstern bewährten sich durch die Jahrhunderte als Gärtner der Stille – und wir ergänzen, auch die Schwestern in den Klöstern als Gärtnerinnen. Sie haben uns beides hinterlassen, Früchte der Stille und Anleitungen zum Stillwerden. (a.a.O. S. 152)

Ein nachhaltiger Lebensstil ist damit verbunden, Klöster als Orte der Besinnung, des Nach-Denkens (danken hängt mit denken zusammen), in Zeiten bedrohlicher Entwicklungen: Wie wollen wir leben? Wie die Spur des Friedens finden? Welche Richtung nimmt die Erde, die schöne Schöpfung?

Seit biblischen Zeiten spricht Gott zu uns – das menschliche Herz ist eingeladen zu horchen und zu antworten. Und wir sind eingeladen, daraus schöpferisch tätig zu werden für das, was dem Leben dient, ganz konkret in unserem Alltag.

Für mich endet mit meinem Ruhestand mein Dienst als Äbtissin im Kloster Wennigsen nach 14 Jahren; mit tiefer Dankbarkeit schaue ich auf eine erfüllte Zeit zurück. Ich reiche den Staffelstab weiter, mit Zuversicht und Segenswünschen …

Seien Sie nun herzlich eingeladen, den Weg des Herzens (wieder) ein Stück mit uns zu gehen …

Gabriele-Verena Siemers
mit der Geistlichen Frauengemeinschaft

 

Klosterfoto

2018 Kloster Wennigsen | picsNdocs | |

 

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