Unsere Profile

In der Frauengemeinschaft gibt es Frauen mit ganz unterschiedlichen Berufen. Hier finden Sie alle Mitglieder.

  • Sabine Brombach, Sozialwissenschaftlerin
  • Anja Bunkus, Pfarrerin
  • Traute Gehrke, Psychologin
  • Barbara Hennig, Erwachsenenbildnerin, Beraterin
  • Margaret Lincoln, Germanistin, Pädagogin
  • Dorothea Lüdi, Pädagogin, Therapeutin
  • Bettina Noesser, Architektin
  • Mareile Preuschhof, Pfarrerin, Sozialpädagogin, Hebamme
  • Gabriele-V. Siemers, Diplompädagogin
  • Hilka Will-Imholt, Krankenschwester

 

Drei Frauen der Frauengemeinschaft stellen sich vor

Traute Gehrke
Beruf: Diplompsychologin, Erwachsenenbildnerin, Supervisorin, Meditationslehrerin VC, Jg. 44, 3 Kinder, 3 Enkelkinder

Im Zusammenhang mit einer Lebenskrise wurde ich auf die heilsame Wirkung der Meditation aufmerksam gemacht. Diesen Impuls nahm ich auf. Meine ersten Meditationserfahrungen sammelte ich unter der Leitung von Altäbtissin Gabriele Siemers. Ich entschloss mich dann zur Teilnahme an der 10jährigen Schulung zur Meditationslehrerin und kam so regelmäßig in das Kloster.

Ich war zuletzt Referentin für die Arbeit mit behinderten Menschen, ihren Angehörigen und den beruflich Helfenden. Mit Beginn des Ruhestandes ergab es sich ganz harmonisch, dass ich in die Kursarbeit im Kloster einstieg. Anfangs bot ich Kurse zu unterschiedlichen psychologischen Themen an. Dies änderte sich durch die Lerninhalte und Erfahrungen im Rahmen meiner eigenen Meditationsschulung.

Ich vermittle in dem regelmäßig wiederkehrendem „Grundkurs zur Meditation“ und der „Einführung in das Herzensgebet“ die Grundlagen und begleite die ersten Erfahrungen auf dem Weg des Herzens. Außerdem bin ich Teil der Teams bei den Gartenexerzitien und dem Tanzen mit dem Weihnachtsoratorium.

Durch die Kurse fühlte ich mich dem Kloster immer mehr verbunden. Als dann die Anfrage kam, Mitglied in der entstehenden Frauengemeinschaft zu werden, konnte ich diese positiv beantworten.

Im Laufe der Jahre ist das Herzensgebet für mich ein ständiger Begleiter geworden, den ich nicht mehr missen möchte, da es mich in die Gegenwart Gottes führt.

 

Margaret Lincoln
Beruf: Germanistin und Pädagogin, Jg. 49, 4 Kinder, 7 Enkelkinder

Ich komme ursprünglich aus England, und bin seit drei Jahren Teil der Geistlichen Frauengemeinschaft in Wennigsen. Mich haben der Ort und vor allem das Kloster mit seinem alten Mauerwerk und dem schönen naturnahen Garten schon lange angezogen. Es strahlt für mich Geborgenheit und Ruhe aus und prägt mit seiner langen Geschichte das Bild der Stadt. Deshalb haben mein Mann und ich, nachdem die Kinder aus dem Haus waren, Wennigsen als unseren Wohnort ausgesucht.

Ich bin ausgebildete Pädagogin und habe viele Jahre in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Als ich vor vier Jahren in Ruhestand ging, war mir klar, dass ich mich mehr im Kloster engagieren möchte. Zusammen mit vier anderen Leiter*innen bin ich für die offene Meditation am Montag verantwortlich und biete im Kloster Seminare zu verschiedenen Themen an.

 

Dorothea Lüdi
Beruf: Pädagogin, Psychotherapeutin, Jg. 51, unverheiratet, Betreuung meiner 94-jährige Mutter, Konventualin

Mich hat in die Frauengemeinschaft geführt: Der Wunsch, Spiritualität in der Ausrichtung auf Gott, den Urgrund allen Seins, mit Frauen in der Begegnung und Stille zu leben und zu teilen und mich für diesen sakralen Raum, den Frauen über Jahrhunderte betend geschaffen und gelebt haben, zu engagieren. Ich möchte dazu beitragen, dass lebendig, schlicht und zeitgemäß die Begegnung mit dem Heiligen gefunden und gefeiert werden kann. Dafür möchte ich mit meinem Ja zum Leben in Solidarität und Freude einstehen.

Meine Schwerpunkte im Kloster sind:
Betreuung der Einzelgäste während 1-2 Retraiten „Gast sein im Kloster“ mit dem Angebot, den Körper über Berührung oder Arbeit im feinstofflichen Bereich miteinzubeziehen, oder über Gespräch und Traumarbeit Prozesse zu begleiten.

Weitere Kurse:
Herzensgebet bedeutet für mich Achtsamkeit, respektvoll leben Außerdem: in Beziehung treten zu mir selbst (den Körper und Atem wahrnehmen und das, was mich bewegt ), zum andern, dem Fremden und Nächsten, den Mitgeschöpfen und zu Gott, dem Urgrund allen Seins.
Sowie: in der Aufrichtigkeit und in der Liebe Schritt für Schritt gehen in der Gegenwart des Göttlichen, im Vertrauen der nie enden werdenden Anfänge (nach einem Lied vom Carmel de la Paix im Burgund).